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Allgemein, Wasser-Rettungsdienst, Wachdienst

Wind, Wellen und Wachturm: DLRG Mosbach im Küsteneinsatz

Veröffentlicht: 07.09.2026
Autor: DLRG Mosbach
Unsere Wasserretterinnen
Der zu bewachende Küstenabschnitt
Badeverbot aufgrund des Wetters
An der Wachstation
Erinnerungen an eine tolle Zeit

Drei Mitglieder unserer Ortsgruppe beim Wachdienst an der Ostsee.

Vom 29. August bis zum 5. September waren Jana, Marlene und Adina von der DLRG Mosbach beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD-K) an der Ostsee im Einsatz. An der Wachstation in Wustrow unterstützten sie gemeinsam mit drei weiteren Rettungsschwimmern und einem Wachleiter die Absicherung des Badebetriebs.

Der Dienst begann jeden Morgen um 9 Uhr und endete um 18 Uhr. Bei gutem Wetter wurde der Wachturm regelmäßig besetzt. „Am Tag hatte jeder von uns 1-2 Stunden Dienst auf dem Wachturm “, berichtet Jana. Die übrige Zeit stand grundsätzlich zur freien Verfügung – allerdings immer in Bereitschaft an der Wachstation.

Marlene: „Wir mussten jederzeit einsatzbereit sein, dass wir sofort handeln können, falls etwas passiert.“

In den ersten Tagen zeigte sich die Ostsee von ihrer sonnigen, aber windigen Seite. Im Laufe der Woche nahm der Wind zu und das Wetter wurde regnerischer. Die gelbe Flagge wurde gehisst, der Wachturm war nicht mehr durchgehend besetzt und kaum noch Badegäste gingen ins Wasser.

Am letzten Tag verschärfte sich die Wetterlage nochmals deutlich: Bei Regen, Hagel und Windstärke 6  wurde schließlich die rote Flagge gehisst und das Baden verboten.

„Wir hatten zum Glück keine Rettungseinsätze“, berichtet Adina. Die Einsatzbereitschaft blieb dennoch während der gesamten Dienstzeit bestehen.

Untergebracht waren die drei Mosbacherinnen in einem Gemeinschaftsheim, etwa fünf bis sieben Minuten mit dem Fahrrad von der Wachstation entfernt. Abends wurde gemeinsam mit den anderen Wachgängern gekocht und gegessen. Danach wurde noch viel erzählt und gemeinsam gespielt.

Für Jana, Marlene und Adina war die Woche damit nicht nur ein Einsatz für die Sicherheit an der Küste, sondern auch eine besondere Erfahrung und Gelegenheit, den Wasserrettungsdienst der DLRG über die heimischen Gewässer hinaus kennenzulernen.

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