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Wasser-Rettungsdienst, Ausbildung, Jugend-Einsatz-Team (JET)

Rettungswachdienst am Breitenauer See: Einsatz, Ausbildung und Teamgeist

Veröffentlicht: 13.09.2026
Autor: Carsten Pfeiffer
Tauchübung
Unterweisung zum Umgang mit Rettungswesten
Bootsausbildung
Vorbereitung eines Tauchgangs

Ruhiger Dienst effektiv für Ausbildung genutzt,

Am Freitagnachmittag, den 11. September, bezogen insgesamt 14 Einsatzkräfte und Wachgänger der DLRG Mosbach die Wachstation am Breitenauer See. Nachdem das Rettungsboot zu Wasser gelassen und die Wachstation eingerichtet war, konnte der gemeinsame Wachdienst beginnen.

Bei sonnigem, aber mäßig warmem Wetter zeigte sich der Breitenauer See an diesem Wochenende vergleichsweise ruhig. Da aufgrund der Witterung nicht viele Badegäste anwesend waren, konnte der Wasserrettungsdienst überwiegend von der Wachstation aus sichergestellt werden. Ergänzend wurden immer wieder Fußstreifen entlang des Seeufers durchgeführt, um den Bade- und Freizeitbetrieb im Blick zu behalten und bei Bedarf schnell eingreifen zu können.

Da es glücklicherweise keine Einsatzanlässe gab, blieb viel Zeit für Ausbildung und gemeinsames Training. Gerade ein stationärer Wachdienst bietet dafür ideale Möglichkeiten, um vorhandene Fähigkeiten zu festigen und wichtige Einsatzabläufe praktisch zu üben.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ausbildung des Jugend-Einsatz-Teams (JET). Für die Jugendlichen wurde ein Geländespiel vorbereitet, bei dem sie per Funk zu verschiedenen Koordinaten geschickt wurden. An den jeweiligen Stationen warteten kleine Aufgaben aus den unterschiedlichen Bereichen des Einsatzdienstes – unter anderem zu Information und Kommunikation (Funk und Orientierung) sowie zur Ersten Hilfe. Dabei konnten die Jugendlichen spielerisch ihre Kenntnisse anwenden, selbstständig Entscheidungen treffen und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Team trainieren.

Auch die regulären Einsatzkräfte nutzten die Zeit intensiv für ihre Aus- und Fortbildung. Bei der Tauchausbildung wurden praktische Fähigkeiten vertieft und weitere Tauchstunden gesammelt. Auf dem Wasser stand die Bootsausbildung im Mittelpunkt. Dabei wurden erforderliche Manöver geübt und die Kenntnisse in der Knotenkunde aufgefrischt.

Auch die aktuell entstehende Drohnengruppe nutzte das Wochenende für ihre weitere Qualifizierung. Die Einsatzkräfte sammelten Flugstunden und trainierten den sicheren Umgang mit der Drohne. Damit werden Schritt für Schritt die Voraussetzungen geschaffen, die Drohnengruppe künftig auch für Einsatzaufgaben einsetzen zu können.

Neben Einsatz und Ausbildung kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Die Abende wurden gemeinsam am Grill und bei Gesellschaftsspielen verbracht. Gerade solche gemeinsamen Zeiten außerhalb des eigentlichen Dienstbetriebs tragen dazu bei, dass sich die Einsatzkräfte besser kennenlernen, Vertrauen aufbauen und als Team zusammenwachsen.

Der Wachdienst am Breitenauer See zeigte damit einmal mehr, dass Wasserrettungsdienst weit mehr ist als die reine Absicherung des Badebetriebs: Ruhige Zeiten werden konsequent genutzt, um Ausbildung und Einsatzbereitschaft zu stärken – und gleichzeitig den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zu fördern.

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